Hermsdorf und die Begeisterung fÜr Sport

Die Kleinstadt Hermsdorf befindet sich im Saale-Holzland-Kreis im östlichen Teil von Thüringen. Die Kreisstadt dieses Landkreises ist Eisenberg. Hermsdorf liegt ungefähr in der Mitte zwischen den beiden Großstädten Gera und Jena, die Entfernung zu ihnen beträgt jeweils ungefähr 20 km. Bekannt wurde die Stadt durch das Hermsdorfer Kreuz, einem Autobahnschnittpunkt der A4 und der A9. Hermsdorf hat seine positive Entwicklung u. a. dem Holzbesitz zu verdanken. Das Thüringer Holzland besitzt einen Reichtum an Wald, welcher dem Buntsandstein entspringt. Aufgrund der Unfruchtbarkeit der Böden kann das Holz eher spärlich genutzt werden. Seit längerer Zeit gehört das Holzland zu den beliebtesten Urlaubszielen in Thüringen. Für Liebhaber von Wanderungen und Spaziergängen ist es ein wahres Paradies. Auch in industrieller Hinsicht kann Hermsdorf auf eine überaus positive Entwicklung zurückblicken. Den Startschuss dafür lieferte der Bau der Eisenbahnstrecke Weimar Gera.


Die besten Sport Anlagen in Hermsdorf

Sport in Hermsdorf

In den 1930-ern wurde das Autobahnkreuz zwischen der A4 und der A9 errichtet, welches der Infrastruktur weitere Vorteile gebracht hat. Hermsdorf hat knapp 8.500 Einwohner, und der regierende Bürgermeister ist seit dem Jahr 1994 der parteilose Gerd Pillau. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören der Steinschaft in der Schulstraße 19, der Gasthof zum Schwarzen Bär sowie das Stadthaus. Eine der bekanntesten Veranstaltungen der Stadt ist das größte Renaulttreffen des Landes, welches unter dem Namen "Kreuztage am Autohof" bekannt ist. Sport wird in Hermsdorf ebenfalls groß geschrieben, das gilt in erster Linie für Leichtathletik und Handball. Die Sportanlagen befinden sich im Neubaugebiet des kleinen Ortes.

Sport in der Geschichte von Hermsdorf

Allerdings wird Hermsdorf in der Tat auch mit eher traurigen Erinnerungen verbunden. Im Zweiten Weltkrieg gab es so manches Ereignis, an welches sich die Überlebenden später bestimmt nicht allzu gerne erinnert haben. Die Hescho (Abkürzung für Hermsdorf-Schomburg Isolatoren GmbH) stand für Gefangenschaft und Zwangsarbeit. Die Gefangenen waren hauptsächlich zu Rüstungszwecken dort. Nicht nur Erwachsene mussten dort arbeiten, auch polnische Kinder zwischen acht und 15 Jahren wurden dort festgehalten. Zwischen 1941 und 1946 sind 140 Kinder aus der Sowjetunion dort verstorben. Die Zahl der Toten ist also nicht unbedingt gering. Das Mahnmal im Park an der Eisenberger Straße ist ein Andenken an diese Kinder, die damals ihr Leben verloren haben. .